Gebrauchssicherheit Verhütungsmethode

Bei der Betrachtung der Gebrauchssicherheit einer Verhütungsmethode wird ermittelt, wie viele unbeabsichtige Schwangerschaften mit der jeweiligen Verhütungsmethode eingetreten sind. Das heißt, es werden nicht wie bei der Betrachtung der Methodensicherheit einer Verhütungsmethode, nur die ungeplanten Schwangerschaften berücksichtigt, welche bei korrekter Anwendung der Verhütungsmethode eingetreten sind, sondern auch die, die das Resultat von fehlerhafter Anwendung sind (z.B. Pille vergessen, Verhütungsring zu spät eingesetzt, Verhütungspflaster verloren etc.).
Somit fallen die Pearl-Index Angaben für die Gebrauchssicherheit einer Verhütungsmethode in der Regel höher aus (je kleiner der Wert des Pearl-Index, als desto sicherer gilt die Verhütungsmethode), als die Pearl-Index Angaben der Methodensicherheit. Die meisten Hersteller von Verhütungsmittel geben ohnehin meistens nur den Pearl-Index in Bezug auf die Methodensicherheit an.

 

Viele Methoden sind gar nicht so sicher, wie man denkt!

Viele Verhütungsmethoden sind nicht so sicher wie gemeinhin vermutet wird, wenn man die Gebrauchssicherheit in die Betrachtung mit einbezieht. Besonders bei der Pille kommt es immer wieder aufgrund von Einnahmefehlern oder Wirkungsverlust zu ungewollten Schwangerschaften wie die Ergebnisse der Contraceptive Efficacy Studie von Trussel (USA) offenlegt. Auch die Studie der BZgA zu Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüchen bei Jugendlichen ergab, dass 27% der ungewollt schwangeren zum Zeitpunkt der Befruchtung mit der Pille verhütet hatten.

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