Wie steht's mit der Spermienqualität?

Mann Kinderwunsch natuerliche familienplanungDie Fruchtbarkeit beziehungsweise Unfruchtbarkeit des Mannes wird immer häufiger diskutiert, seitdem klar ist, dass bei ungewollt kinderlosen Paaren die Gründe für die Unfruchtbarkeit zu 40% beim Mann liegen. Die Zeugungsfähigkeit des Mannes hängt unmittelbar mit der Qualität und Quantität seiner Spermien zusammen. 

 

Kurztipps für Männer mit Kinderwunsch

  • Keine Zigaretten
  • Kein Alkohol
  • Kein Marihuana (und andere Drogen)
  • Fruchtbarkeits-Check beim Urologen
  • Leistungssport einschränken
  • Keine Anabolika
  • Vitamin C-Depots auffüllen
  • Kalzium und Vitamin D Haushalt ausgleichen
  • Antibiotikum nur wenn wirklich nötig
  • Umweltgifte meiden
  • Saune, heiße Bäder, Sitzheizung meiden

Ausführliche Ratschläge Kinderwunsch-Männer

  • HÖREN SIE MIT DEM RAUCHEN AUF, denn rauchende Männer haben nachgewiesen weniger bewegliche Spermien

  • KONSUMIEREN SIE KEIN MARIHUANA ODER ANDERE HARTE DROGEN, denn der Langzeitgebrauch von Marihuana reduziert die Spermienproduktion und erhöht den Anteil an Missgebildeten Spermien. Kokain, Heroin und andere harte Drogen beeinträchtigen sowohl die Fruchtbarkeit als auch die Entwicklung des Baby"s. Durch Drogenkonsum des Vaters kann ein Kind in seiner Entwicklung gestört werden

  • KEIN ALKOHOL! Schon das ein oder andere Glas Wein bzw. Bier und erst recht höherprozentiger Alkohol, kann den Testosteron-Spiegel senken und die Spermienquantität und Spermienqualität negativ beeinflussen. Da kein Grenzwert bekannt ist, bis zu dem Alkohol schadet, ist der Mann auf der sicheren Seite, wenn er ganz auf Alkohol verzichtet

  • LASSEN SIE SICH UNTERSUCHEN! So kann festegstellt werden, ob Sie Varikozelen (Veränderungen an den Venen des Hodensacks Krampfadern) haben

  • SPORT IN MASSEN, denn wenn Sie viel Sport treiben, produziert Ihr Körper viel Testosteron und der Körper erhitzt sehr. Dies kann die Spermienproduktion negativ beeinflussen. Überhitzte Hoden reagieren gern mit einer Reduzierung der Spermienproduktion

  • FINGER WEG VON ANABOLIKA! Anabolika kann dafür sorgen, dass die Hoden sich zurückbilden, was Unfruchtbarkeit zur möglichen Folge hat

  • NEHMEN SIE VITAMIN C ZU SICH! Täglich etwa 60 mg (wenn Sie rauchen bis zu 100 mg) haben einen positiven Einfluss auf die Produktion gesunder Spermien. Männer die an Vitamin C-Mangel leiden, weisen nach einer Studie der University of California in Berkeley einen größeren Anteil schadhafter Spermien im Ejakulat auf. Eine Studie der University of Texas weist darauf hin, dass sich Vitamin C in therapeitischen Dosen positiv auf klumpiges und müdes Sperma auswirkt. Dafür hat man Männern mit unfruchtbarem Samen 60 Tage lang eine Dosis von 1000 mg Vitamin C verabreicht - mit dem Ergebnis, dass sich die Spermienkonzentration um 60% erhöhte und die Spermien an sich 30% beweglicher waren. Der Anteil geschädigter Spermien sank insgesamt. Die besten Vitamin C-Quellen sind: Acerola-Kirschen, Hagebutten, rote Paprika, Sanddorn, Kartoffeln, Erdbeeren, Zitrusfrüchte, alle Kohlsorten und Johannisbeeren

  • NEHMEN SIE AUSREICHEND ZINK ZU SICH Zink gilt als "Samenstoff" schlechthin, denn im Ejakulat sind 5 mg davon enthalten. Zink wirkt als mineralisches Antioxidans zum Schutz der Spermien vor freien Radikalen. Außerdem halten Zinkionen das Erbmaterial (DNS) im Zellkern der Spermien in einer festen Struktur zusammen. Außerdem wurde wissenschaftlich belegt, dass Zink die Spermien im Wartezustand vor dem Samenerguss vor unnötigem Energieverbrauch bewahrt, denn nach dem Erguss kommen die Spermien erst mal in das zinkarme Scheidenmilieu. Es wird eine Aufnahme von 15 mg täglich empfohlen, da Zinkmangel die Spermienanzahl reduziert und den Testosteron-Spiegel senkt. Gute Zink-Lieferanten sind: Weizenkeime, Austern, Lamm, Ente, Fisch, Truthahn, Hartkäse, Linsen, Weizenvollkornbrot und mageres Rindfleisch

  • KALZIUM UND VITAMIN D eine Untersuchung der Universität Wisconsin at Madison hat ergeben, dass Männern mit Kinderwunsch täglich 1000 mg Kalzium und 10 mg Vitamin D aufnehmen sollten, um ihre Spermienqualität und Spermienquantität zu steigern. Gute Kalziumquellen sind: Buttermilch, Dickmilch, Joghurt, Milch, Hartkäse, Schalentiere, Brunnenkresse, Löwenzahn, grüne Blattgemüse, Sardinen, sowie kalziumreiches Mineralwasser. Vitamin D-Lieferanten sind: Lbertran, Lachs, Matjes, Rotbarsch, Seezunge, Ei, Margarine, Gouda, Milch und Butter. Vitamin D ist das einzige Vitamin, welches unser Körper selbst produzieren kann. Es wird unter dem Einfluss von Sonnenlicht in unserer Haut gebildet

  • SEIEN SIE WÄHLERISCH BEIM ANTIBIOTIKUM sollten Sie gezwungen sein in der Kinderwunsch-Phase Antibiotikum einnehmen zu müssen, so fragen Sie Ihren Arzt, nach einem Mittel welches keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit nimmt, denn Nitrofurane (Nitrofurazon, Nitrofurantonin) und Makrolidantibiotika (z.B. Erythromycin, Spiramycin, Josamycin sowie Azalide) beeinflussen zeitweise die Spermienqualität und Spermienquantität

  • MEIDEN SIE UMWELTGIFTE der Kontakt mit bekannten Giften und Pestiziden, Blei und giftigen Chemikalien können sich negativ auf die Spermienqualität und Spermienquantität auswirken

  • IMMER LOCKER DURCH DIE HOSE ATMEN! Tragen Sie keine enge Unterhosen, damit die Hoden in ihrer natürlichen Entfernung vom Körper kühl bleiben können. In engen Unterhosen erlangen die Hoden schnell Körpertemperatur, wodurch die Spermienproduktion gedrosselt wird

  • SAUNA UND HEISSE BÄDER erwärmen schnell die Hoden, wodurch ebenfalls die Spermienproduktion gedrosselt wird


Kräuter und Vitamine für die Fruchtbarkeit

Um die Spermien anzuregen...

  • Argentum metallicum D6: Zwei Mal täglich 10 Globuli zur Anregung der Keimdrüsen.
  • Brennnesselsamen: Zwei Mal täglich ein Esslöffel auf Brot, im Salat oder pur einnehmen.
  • Vitamin E: Lassen Sie sich vom Apotheker ein Präparat empfehlen.
  • Zink: Ein Mangel führt zu verminderter Spermienproduktion, betroffen sind vor allem Diabetiker und Vegetarier. Lassen Sie sich vom Apotheker ein Präparat empfehlen.

 

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