Geschlechtsplanung – Geht das?

Unter Geschlechtsplanung versteht man den Wunsch von Eltern, das Geschlecht ihrers zukünftigen Kindes zu beeinflussen.

Die Geschlechtsbeeinflussung hängt von vielen Faktoren und Rahmenbedingungen ab, die bis heute nicht endgültig erforscht sind.

 

Junge oder Mädchen zeugen

GeschlechtsplanungSie möchten beeinflussen, ob Sie einen Jungen zeugen oder ein Mädchen zeugen?
Das Geschlecht vom Nachwuchs bestimmen zu können ist seit jeher ein Wunsch der Menschheit - denke man nur an all die Königshäuser, die sich sehnlichst einen männlichen Nachwuchs wünschten.

Zu Thema, wie man einen Jungen bzw. ein Mädchen zeugen kann, gibt es zahlreiche mehr oder weniger wissenschaftliche Ausführungen und auch so manch abenteuerliche Anleitung.
Fakt ist: die Chance das gewünschte Geschlecht als Baby zu bekommen liegt bereits von Natur aus bei 50%.
Dass es Methoden gibt, die die Zeugung von einem Jungen oder die Zeugung von einem Mädchen begünstigt, konnte bisher nicht wissenschaftlich nicht eindeutig unterlegt werden.

 

Theorie zur Geschlechtsplanung

Die derzeit am verbreiteste und von Kinderwunsch-Paaren am meisten akzeptierte Theorie zum Thema Geschlechtsplanung basiert auf folgende Annahmen:
Die Geschlechtsbeeinflussung des zukünftigen Kindes basiert auf der Relation zwischen dem Eisprung und dem Zeugungstag.
Die amerikanischen Wissenschaftler Lendran B. Shettls und David M. Rorwik an der Universität Harvard an einer "Geschlechtswahl-Methode" gearbeitet. Sie erforschten, dass Spermien mit einem X-Chromosom, welche für die Zeugung eines Mädchens verantwortlich sind, länger leben als die mit einem Y-Chromosom (welche ausschlaggebend für die Zeugung eines Jungen sind). Die Letzteren sind zwar schneller, leben aber nicht länger als einen Tag.
Forschungen haben ergeben, dass in einem Ejakulat im Durchschnitt mehr Sammenzellen mit Y- als mit X-Chromosomen enthalten sind. Dieser Überschuss wird bereits beim Eintritt der Spermien während des Geschlechtsaktes in das saure Scheidenmilieu geringer. Dort überleben die X-Spermien länger als die Y-Spermien.
Je näher der Eisprung rückt, desto alkalischer wird das Scheidensekret, was die Wahrscheinlichkeit der Befruchtung mit einem Y-Spermium erhöht. Daraus folgt, dass die wichtigste Rolle bei der "Geschlechtswahl-Methode" die Relation zwischen dem Eisprung und dem Zeugungstag.
Findet der Geschlechtsverkehr 2-3 Tage vor dem Eisprung statt, ist das Milieu in der Scheide sauer und somit für die X-Spermien besonders günstig. Liegt der Geschlechtsverkehr unmittelbar vor dem Eisprung, stehen die Chancen für die Zeugung eines Jungen besonders gut.
Darüber hinaus gibt es einige andere Einflussfaktoren auf das Geschlecht des Baby's: Kommt die Frau z.B. vor dem Mann zum Orgasmus, so hat dies ein alkalisches Scheidenmilieu zur Folge und die Zeugung eines Jungen wird wahrscheinlicher.

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