Was genau ist die Knaus-Ogino-Methode?

Knaus Ogino MethodeDie Kalendermethode oder auch bekannt als Knaus-Ogino-Methode wurde in den dreißiger Jahren von dem österreichischen Arzt Hermann Knaus und dem japanischen Arzt Kyusaku Ogino entwickelt und fortan nach ihnen benannt.

 

Die Kalendermethode wurde ursprünglich zur Maximierung der Empfängnisschancen bei Kinderwunsch entwickelt und Hermann Knaus erweiterte dieses System zur Verhütungsmethode und stellte sie auf dem Gynäkologenkongress in Leipzig im Mai 1928 zum ersten Mal vor.

Ogino hingegen wies mehrfach darauf hin, dass diese Methode aufgrund ihrer Unzuverlässigkeit unter keinen Umständen als alleinige Verhütungsmethode anzuwenden sei.

 

Anwendung der Kalendermethode nach Knaus-Ogino:

Die Frau berechnet aufgrund von Beobachtung und Aufzeichnung über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr ihren voraussichtlichen Eisprung. Sie protokolliert ihre Zyklustage in einem Menstruationskalender.
Als ein Zyklus wird dabei der Zeitraum vom ersten Tag einer Monatsblutung bis zum letzten Tag vor der nächsten Blutung bezeichnet.

Auf Basis der Daten dieses Menstruationskalenders wird der kürzeste und längste Zyklus ermittelt.


Vom kürzesten Regelmonat wird die Zahl 17 abgezogen, z.B.:
27 Tage (kürzester Zyklus) minus 17 Tage = 10

Vom längsten Regelmonat wird die Zahl 13 abgezogen, z.B.:
32 Tage (längster Zyklus) minus 13 Tage = 19

In diesem Beispiel wären die Tage vom 10. bis 19. Zyklustag als fruchtbare Tage anzusehen.

Die Knaus-Ogino-Methode zählt nach Auffassung der Weltgesundheitsorganisation WHO nicht zur natürlichen Familienplanung, da sie als Verhütungsmethode zu unsicher ist.

Viel sicherer und dennoch natürlich und gesundheisschonend funktioniert natürliche Familienplanung mit einem Zykluscomputer.

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