Hormonelle Verhütung

Hormonelle Verhütung – Was versteht man darunter?

Hormonelle VerhuetungDie hormonellen Verhütungsmethoden zählen richtig angewendet zu den sichersten Methoden, da sie entweder den Eisprung an sich oder die Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter verhindern.
Allerdings greifen Sie massiv in die natürlichen Abläufe des Körpers, nämlich den weiblichen Zyklus, ein und sind häufig mit nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen verbunden.

Durch die Einnahme wird das Risiko für einige Krebsarten erhöht, für andere wieder gesenkt.
Die Gefahr für Frauen über 30 ist sehr groß, dies belegt eine Studie der internationalen Krebsforschungsagentur IARC in seiner Studie über den Zusammenhang Hormonpräparaten und Krebsrisiko.

 

Viele Frauen sind pillenmüde

Gerade in den letzten Jahren ist bei vielen Frauen mit wachsendem Gesundheitsbewusstsein eine „Pillenmüdigkeit“ zu beobachten – sie wollen ihren Körper und ihre „Weiblichkeit“ wieder erleben und haben Nebenwirkungen wie sexuelle Unlust, Gewichtszunahme und Stimmungsschwankungen satt.

 

Inzwischen hat sich die Auswahl an hormonellen Verhütungsmitteln neben der klassischen Pille enorm vergrößert – sehen Sie selbst:

Die Hormonspirale

Eine Mischung aus Spirale und hormoneller Verhütung ist die Hormonspirale. Der Kunststoffkörper der Spirale verhindert ein Eindringen der Spermien, die Hormonzugabe schwächt die Menstruation ab und verdickt den Gebärmuttereingang. Nebenwirkungen sind jedoch auch hier bekannt.

Die Dreimonatsspritze

Wem tägliches Einnehmen, wöchentliches Pflaster oder Erneuerung des Vaginalrings zu stressig ist, kann mit Dreimonatsspritzen alle Vierteljahre durch das Injizieren von Hormonen verhüten. Jedoch sind Nebenwirkungen durch die Einnahme des Medikaments bekannt.

Das Verhütungsstäbchen

Verhütungsstäbchen werden vom Arzt an der Innenseite des Oberarms unter die Haut geschoben. Ein Stäbchen bietet Verhütungsschutz für drei Jahre. Mit der „Pille im Arm“ wird der Eisprung verhindert, ohne dass an tägliche oder wöchentliche Erneuerung gedacht werden muss.

Der Vaginalring

Eingeführt wie ein Tampon gibt auch der Vaginalring Hormone zur Unterdrückung des Eisprung ab. Frauen können sich den Ring selber einsetzen. Jedoch berichten Paare, dass der Ring beim Geschlechtsverkehr zu spüren ist. Auch sind Nebenwirkungen aufgrund der Hormonzugabe bekannt.

Das verhütungspflaster

Eine Alternative zur Pille ist das Verhütungspflaster. Es wird auf die Haut geklebt und wirkt sofort verhütend. Alle 7 Tage muss das Pflaster gewechselt werden. In einigen Fällen treten jedoch Hautirritationen auf, auch wird durch Hormonzugabe in den Zyklus der Frau eingegriffen.

Die neue Minipille

Die Hormonkonzentration der neuen Minipille ist geringer wie bei herkömmlichen Pillen. Auch muss der strenge Zeitplan der „alten“ Minipille nicht eingehalten werden. Da jedoch auch hier Hormone den weiblichen Zyklus beherrschen, sind viele Nebenwirkungen dieses Medikaments bekannt.

Die Minipille

Da die Minipille nur gering dosiertes Gestagen und kein Östrogen beinhaltet müssen sich Frauen bei diesem Verhütungsmittel an einen strengeren Zeitplan halten als bei der Pille. Auch hier ist die Liste der Nebenwirkungen lang, da durch Hormonzugabe in den weiblichen Körper eingegriffen wird.

Die Pille

Die Pille ist wohl die bekannteste Form hormoneller Verhütung. Die Pille unterdrückt durch Zuführung der Hormone Östrogen und Gestagen den Eisprung. Somit schützt sie vor Schwangerschaft und lindert oft Menstruationsbeschwerden. Oftmals treten hingegen Nebenwirkungen auf, welche die Gesundheit der Frau stark beeinträchtigen.