Kondome schützen...

KondomDas Kondom ist ein mechanisches Verhütungsmittel für den Mann.

Es ist in der Regel eine Latexhaut, die sich der Mann direkt vor dem Geschlechtsverkehr über den Penis zieht und die er sich nach vollbrachter Tat außerhalb der Scheide wieder abzieht – so wird verhindert, dass Spermien in den weiblichen Fortpflanzungstrakt gelangen.
Es gibt Kondome in sehr vielen Variationen (mit Geschmack, bunt, nachts leuchtend, verschiedene Größen etc.) und es steht auf der Beliebtheitsskala der Deutschen auf Platz 2.
Es ist bislang das einzige Verhütungsmittel, welches bei richtiger Anwendung zuverlässig eine Schwangerschaft verhindert und gleichzeitig sicher vor Geschlechtskrankheiten und AIDS schützt.

 

Anwendung Kondom

Verpackung vorsichtig bei der Einreisskerbe öffnen – Kondom herausdrücken – mit Daumen und Zeigefinger am Reservoir festhalten, Finger leicht zusammendrücken, damit keine Luft im Reservoir verbleibt – aufsetzen, Gummiring nach aussen – der ganzen Länge nach abrollen. Fertig.
Danach: Nach dem Samenerguss das Glied vor dem vollständigen Erschlaffen herausziehen und dabei das Kondom festhalten; darauf achten, dass kein Sperma herausgedrückt wird.
Werfen Sie gebrauchte Kondome in den Abfall – bitte NICHT in die Toilette.

 

Funktionsweise Kondom

Das Kondom wird wie eine zweite Haut über den Penis gerollt. Der Samen wird aufgefangen und gelangt so erst gar nicht in die Scheide.

 

Vorteile einer Verhütung mit Kondomen

  • Es ist nach Bedarf einsetzbar , also nur wenn Sie wirklich Verkehr haben werden
  • Greift nicht in den weiblichen Zyklus ein
  • Keine körperliche Beeinträchtigung durch Hormone
  • Unabhängig vom Arzt ein- und absetzbar
  • Schützt zuverlässig vor AIDS und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten

Nebenwirkungen & Nachteile Kondom

  • Eventuell vaginales Brennen durch Beschichtung
  • Spontaner Sex ist nicht ohne Vorbereitung möglich
  • SIE ist darauf angewiesen, dass er das Kondom richtig anwendet
  • Der äußere Ring kann beim Verkehr stören

Kosten Kondom

4- 5 Euro für 10 Kondome

 

Kondome und Gleitmittel

Gleitmittel auf Wachs- oder Fettbasis (Vaseline, Gleitöle) greifen Latex und Kautschuk an und machen sie brüchig und porös. Dadurch können beispielsweise mikroskopisch kleine Risse in einem Latex-Kondom entstehen, durch die Spermien und Krankheitserreger (HI-Viren, Chlamydien) schlüpfen können. Verwenden Sie deshalb nur wasserlösliche Gleitmittel (Gleitgele) in Verbindung mit Kondom, Pessar oder Portiokappe.

 

Wann wirds wirklich gebraucht?

Viele Paare verhüten mit Kondom. Trotz der Vielfalt können Sie das Gefühlserlebnis beim Sex beeinträchtigen oder die Anwendung kann den Ablauf des Liebes-Aktes stören.

Was viele nicht wissen: Eine Frau kann nur an wenigen Tagen im Zyklus schwanger werden und eigentlich braucht auch nur an diesen Tagen das Kondom als Verhütungsmittel eingesetzt werden.
An den anderen Tagen kann in einer Partnerschaft getrost auf den Einsatz verzichtet und das "Pur-Natur-Erlebnis" genossen werden.
Wann genau Sie jedoch aufpassen müssen, um nicht schwanger zu werden, sagen Ihnen zuverlässig Verhütungscomputer bzw. Zykluscomputer.

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