Der Verhütungsschwamm ist ein mechanisches Verhütungsmittel für die Frau. Klein, rund, Polyurethanschaum, durchtränkt mit einer samenabtötenden Substanz: Wenige haben bisher vom Verhütungsschwamm gehört und daher ist er nicht sehr verbereitet. Dabei besitzt der Kunststoffschwamm gewisse Vorteile: Er ist einfach zu handhaben - wie ein Tampon - und relativ sicher. Sie sind in internationalen Apotheken erhältlich, z.B. von Protectaid.
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Anwendung Schieben Sie den Schwamm so weit wie möglich in die Scheide bis vor die Gebärmutter. Sie können dies schon 1-2 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr tun. Verhütungsschwämme unterscheiden sich - je nach Produkt - minimal in der Anwendung, z.B. wann das Schwämmchen vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt wird – bitte beachten Sie die Packungsbeilage. Bis zu 24 Stunden kann ein Schwamm in der Scheide bleiben (je nach Produkt), ohne die Schutzfunktion einzubüßen. Dies gilt unabhängig davon, wie häufig in diesem Zeitraum Geschlechtsverkehr stattfindet. Erst sechs Stunden nach dem Geschlechtsverkehr sollten Sie das Schwämmchen entfernen, damit alle Spermien abgetötet sind. Es sollte aber maximal zwölf Stunden in der Scheide bleiben, damit die Schleimhaut nicht gereizt wird. Jedes Schwämmchen darf nur ein Mal verwendet werden.
Funktionsweise Das Verhütungsschwämmchen wird vor den Muttermund geschoben und verhindert so mit Hilfe eines Spermizids das Einwandern der Spermien.
Vorteile - Es ist nach Bedarf einsetzbar , also nur wenn Sie wirklich Verkehr haben werden - Gute Lösung für Frauen, welche die Verhütung lieber selbst in die Hand nehmen - Greift nicht in den weiblichen Zyklus ein - Keine körperliche Beeinträchtigung durch Hormone - Unabhängig vom Arzt ein- und absetzbar
Nachteile & mögliche Nebenwirkungen - ggf. allergische Reaktionen gegen die Spermizide - Toxisches Schock-Syndrom kann auftreten - Unverträglichkeit bei manchen Frauen (Schleimhautreizungen) - In Deutschland nur in internationalen Apotheken erhältlich
Kosten ca. 9 Euro für 4 Schwämme
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