Anwendung Hormon-Zykluscomputer

hormon computerHormoncomputer bestimmen die fruchtbaren Tage aufgrund der Östrogen und LH-Konzentration im Urin.

Zuerst müssen Sie den ersten Zyklustag (erster Tag der Blutung) in den Hormoncomputer eingeben. Der Monitor signalisiert Ihnen, wann die Hormontests gemacht werden müssen. An den entsprechenden Tagen halten Sie ein Teststäbchen in den Urinstrahl des Morgen-Urins oder fangen den Urin in einem Becher auf und tauchen dann das Teststäbchen ein und legen diesen in den Leseschlitz des Zykluscomputers ein.
Dieser misst nun die Veränderung der Hormonkonzentrationen im morgendlichen Urin und bestimmt anhand der Daten den Beginn und das Ende der fruchtbaren Phase, sowie den unmittelbar bevorstehenden Eisprung.

 

Funktion Hormon-Zykluscomputer

Der Anstieg der Östrogenkonzentration einige Tage vor dem Eisprung signalisiert dabei den Beginn der fruchtbaren Tage. Das Hormon LH löst den Eisprung aus, der in der Regel 24 bis 36 Stunden nach dem LH-Anstieg stattfindet. Die Eizelle ist maximal 36 Stunden nach dem Eisprung befruchtungsfähig. Der Computer registriert den Anstieg der LH-Konzentration und berechnet daraus das Ende der fruchtbaren Phase.
Der Computer berücksichtigt auch, wie lange die Spermien lebensfähig sind.

Diese Tests müssen Sie in der Regel an mindestens 8 Tagen pro Zyklus durchführen.

 

Sicherheit Hormon-Zykluscomputer

Der Pearl-Index liegt bei 6,4*, allerdings nur, wenn Sie in der durch rotes Leuchten angezeigten fruchtbaren Phase komplett auf Sex verzichten; ansonsten ist der Pearl-Index noch höher anzusetzen.
6,4 Frauen von 100 welche ein Jahr lang das PERSONA Verhütungssystem korrekt anwenden und an den fruchtbaren Tagen komplett auf Sex verzichten werden ungewollt schwanger!

* Herstellerangabe

Für weitere Informationen lesen Sie bitte die Studie der Frauenklinik Düsseldorf "Sicherheit und Akzeptanz der Zykluscomputer und der symptothermalen Methode" von Dr. Peter Andreas Kern unter der Leitung von Prof. Dr. Freundl.

 

Vorteile Hormon-Zykluscomputer

  • Keine Nebenwirkungen und körperlichen Beeinträchtigungen
  • Greift nicht in den weibl. Zyklus ein und ermöglicht so das natürl. Erleben des Körpers
  • Erleichtert die Ermittlung der fruchtbaren Tage, an denen tatsächlich verhütet werden muss
  • Erleichtert den Eisprung zu ermitteln
  • Nimmt das Aufschreiben und Auswerten ab

Nachteile Hormon-Zykluscomputer

  • Bei der Anschaffung eines Hormon-Zykluscomputers sind unbedingt die Folgekosten für die Teststäbchen zu berücksichtigen.
  • Nicht geeignet sind Hormon-Zykluscomputer bei unregelmäßigem Alltag (z.B. Schichtdienst), da die Hormon-Konzentration im Urin immer ungefähr zur gleichen Zeit bestimmt werden sollte, in der Stillzeit, bei gleichzeitiger Einnahme von fruchtbarkeitsfördernden Arzneimitteln oder einer Hormonbehandlung in den Wechseljahren, bei Leber- und Nierenerkrankungen, für Frauen, die in die Wechseljahre kommen.

 

Eine sicherere Alternative stellt ein symptothermaler Zykluscomputer dar. Hier werden neben der Temperatur auch noch ein weiteres Fruchtbarkeitsmerkmal ausgewertet (Hormonwert, Zervixschleim, Muttermund). Hierdurch wird der Fruchtbarkeitsstatus doppelt abgesichert. Erfahren Sie hier mehr über den symptothermalen Verhütungscomputer.

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