hormontestHormon-tester

Ein Hormon-tester ist ein kleiner Computer, der die fruchtbaren Tage anhand der weiblichen Hormone eingrenzt. Im Gegensatz zu Zykluscomputern, die symptothermal, auswerten, betrachtet ein Hormon-tester lediglich zwei Hormonwerte der Frau

Wie funktioniert ein Hormontester?

Bei einem Hormon-tester wird mit Ovulationsstäbchen der Östrogenspiegel und die LH-Konzentration im morgendlichen Urin gemessen. Der Östrogenwert steigt zum Eisprung hin an und löst die Produktion des luteisierenden Hormons aus. Die LH-Konzentration (kurz für luteisierendes Hormon) steigt daraufhin zum Eisprung hin an. Nach der Urinnahme wird das Ovulationsstäbchen in den Computer geschoben. Dieser wertet aus, ob eine erhöhte Konzentration vorliegt. Daraufhin zeigt er ein, ob eine Schwangerschaft bei Geschlechtsverkehr an diesem Tag möglich wäre. 

 

Aktuelle Modelle

Momentan gibt es zwei Hormon-tester, bzw. Hormoncomputer, auf dem Markt:

  • PERSONA
  • CLEARBLUE FERTILITÄTSMONITOR

 

Der PERSONA wurde zur natürlichen Verhütung entwickelt. Bei Kinderwunsch kann er genutzt werden, man sollte dann nur etwas umdenken. 

Der CLEARBLUE FERTILITÄTSMONITOR ist für Frauen mit Kinderwunsch geeignet und wurde hierfür extra entwickelt. 

 

Vorteile eines Hormon-testers

Hormon-tester sind einfach bedienbar, klein und handlich. Eine Auswertung findet schnell statt und mit dem CLEARBLUE FERTILITÄTSMONITOR kann man zudem sofort einen Schwangerschaftstest durchführen. Sie bieten zudem eine Form der Verhütung, die ohne Hormone und Nebenwirkungen auskommt. Beide Hormoncomputer bieten eine ca. 90% Zuverlässigkeit. 

 

Nachteile eines Hormon-testers

Hormon-tester ermitteln im Gegensatz zu symptothermalen Zykluscomputern den Eisprung nur anhand des LH-Wertes. Eine exakte Eingrenzung ist daher schwer möglich, denn die Hormone steigen bereits ein paar Tage vor dem Eisprung an. Zur Verhütung empfiehlt sich daher ein symptothermaler Zykluscomputer. Auch sind Hormon-tester mit zusätzlichen Kosten für Teststreifen verbunden. Frauen, die symptothermal verhüten oder ihren Kinderwunsch begleiten, berichten, dass sie viel über sich und ihren Körper gelernt haben. Dies ist bei Hormon-testern anders. Denn Symptome, wie Mittelschmerz, Brustschmerzen, Stand des Muttermundes und Zervixschleimkonsistenz, werden so nicht mit berücksichtigt. Dabei können all diese Symptome ebenfalls auf den Eisprung hindeuten.

 

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